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Mein Buch heißt "Auf den ersten Blick" Viel Spaß beim lesen: es kommen die kapitel nach und nach:

Kapitel 1 – Die Eisblauen Augen

Ich fühlte mich unsicher, als ich an diesem Morgen aufstand und mich anzog. Heute war der erste Tag an meiner neuen Schule und ich hatte ein echt mulmiges Gefühl dabei. Tausend Fragen schwirrten in meinem Kopf: Wie würden die anderen reagieren? Würden sie mich ignorieren oder auf mich zugehen ? Würde ich schnell Freunde finden?

Doch ich konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn meine Mutter rief gerade: "Alea, beeil dich und dann komm runter zum Frühstück, sonst kommst du zu spät an deinem ersten Tag." Ich stöhnte auf; meine Mutter war immer total überführsorglich und musste sich immer in mein Leben einmischen. Deshalb war ich auch froh darüber, dass ich die letzten 15 Jahre bei meinem Vater und meinem Bruder in Berlin lebte. Seid der Trennung meiner Eltern, lebten mein Bruder und ich bei meinem Vater, da meine Mutter nur nach ihrer Karriere ging und uns nicht haben wollte. Und auf einmal, nach 15 Jahren kommt sie und will sich in mein Leben einmischen indem sie mich zu sich in ein kleines verregnetes Dorf holt, von dem ich noch nichteinmal weiß, wie es heißt. "Alea, kommst du jetzt endlich" ,rief meine Mutter zum zweiten mal und ich schnappte mir meine Tasche und lief nach unten in die Küche. Dort stand meine Mutter am Herd und machte gerade Spiegeleier. "Morgen Mum" ,sagte ich und setzte mich an den Tisch "Mach dir nicht die Mühe, ich habe eh keinen Hunger, mir ist sowiso schon schlecht wenn ich nur an den heutigen Tag denke!" Meine Mutter zog die Augenbraun hoch und meinte ich solle mich nicht so anstellen es würde schon alles gut gehen. Nahja dachte ich, wer weiß was da auf mich zukommt. Es wusste mit Sicherheit schon die ganze Schule, dass es eine neue Schülerin gab und bestimmt würde ich den ganzen Tag nur mit neugierigen Blicken begutacht. Ich sehnte mich jetzt schon nach Berlin, nach meinem Vater und meinem Bruder, dem ich immer alles anvertrauen konnte und der mich immer getröstet hatte, wenn es mir schlecht ging. Er war zwar 3 Jahre älter als ich, also bereits 19, aber das machte gar nichts; er ist der beste Bruder der Welt und ich wünschte mir nichts mehr, als wieder nach Berlin zurück zu gehen.

"Nun wird es aber Zeit", sagte meine Mutter und ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. "Ja, Mum, bis heute Nachmittag!" ,sagte ich und machte mich auf den Weg zur Schule.

Es war nicht schwer die Schule zu finden, denn das war ja nur ein kleines Dörflein. Nach 10 Minuten laufen, hatte ich die Schule bereits gefunden und machte mich auf die Suche nach dem Eingang. Doch der war nicht sehr leicht zu finden, denn die Schule bestand auf vier Gebäuden und das machte die Suche nicht gerade einfacher. Endlich sah ich ein Schild über einer Tür auf der Sekretariat stand und bevor ich noch lange hier rum lief ohne zu wissen wo hin, beschloss ich dort mal nachzufragen. Also betrat ich das Gebäude und ging zum Tresen hinter dem eine ältere Dame saß. "Hallo" ,begrüßte sie mich "du musst Alea Mirela sein, dass neue Mädchen ?!" Woher sie das wohl wusste, dachte ich, aber das war bei einem Dorf von ca. 800 Menschen und einer Schule mit gerade mal 300 Schülern auch keine große Kunst. Bestimmt wusste schon die ganze Schule das ich die Neue war. "Ja das stimmt" ,antwortete ich. Die ältere Dame gab mir einen Stundenplan und sagte mir, wo meine erste Stunde stadtfand. Als ich also den Stundenplan entgegengenommen hatte, ging ich langsam zur Tür.

Draußen waren mittlerweile auch die anderen Schüler und Schülerinnen angekommen und standen in vielen kleinen Grüppchen verteilt vor den 4 Gebäuden. Ich kam mir ziemlich überflüssig vor, als ich hier stand und die anderen betrachtete. Wenn ich jetzt in Berlin wäre, würde ich mit meinen Freunden tratschen und mit ihnen den neusten Klatsch austauschen. Aber sie waren weg, ganz ganz weit weg. Ich dachte noch eine Weile an Berlin, meinen Vater und meinen Bruder und dann beschloss ich mich auf die Suche nach Haus 4 zu machen um nicht zu spät zu meiner ersten Stunde zu kommen. Kurze Zeit später hatte ich es gefunden, es lag etwas abseits und der Eingang war von Bäumen verdeckt. Nervös und mit zitternden Knien trat ich ein und schaute mich um. Vor mir erstreckte sich ein langer Gang, mit vielen Türen. Mist, dachte ich, in welche muss ich nur. Schnell holte ich meinen Stundenplan heraus und schaute drauf. Dort stand: Mathe – Haus 4 – Klassenraum der 11 b. Okay, dachte ich und machte mich auf die Suche nach der Klasse. Der Raum lag fast ganz am Ende des Ganges und da ich nicht einfach reingehen wollte, wartete ich, bis ein Mädchen und ein Junge vor mir eingingen. Ich folgte ihnen unsicher und stellte mich vorne an die Tür. Es klingelte und der Lehrer betrat die Tür. Er sah mich an und sagte: "Du bist also das neue Mädchen?!" "Hallo" ,sagte ich "ich bin Alea Mirela." "Das ist schön" ,meinte er "bist du dann bitte so nett und stellst dich deinen Klassenkameraden vor ? Und danach kannst du dich neben Patricia auf den freien Platz setzten!" Oh nein, dachte ich, ich hasse es mich vorzustellen, aber da komm ich wohl nicht drum rum. Also stellte ich mich mit hochrotem Kopf vor die Klasse und sagte: "Hallo ich bin Ales Mirela und komme aus Berlin. Ich bin 16 Jahre alt und das wars." Fertig mit meiner "Rede" ging ich schnell zu dem leeren Platz neben dem Mädchen, das Patricia hieß und setzte mich schnell hin. Und dann begann auch zum Glück der Unterricht. Da wir in Berlin in Mathe schon weiter waren, war es für mich kein Problem hier mitzukommen. Ich versuchte mich so gut wie möglich zu konzentieren und nicht an Berlin zu denken. Als es schellte und die Stunde endlich zu Ende war, stand ich auf und ging zur Tür. Dort holte mich Patricia ein. "Hi" ,sagte sie freundlich "ich bin Patricia Lewis und wenn du willst, kann ich dich in der Pause ein wenig herumführen. Was hast du denn as nächstes?" Ich atmete erleichtert ein und war glücklich mich nicht ganz alleine auf den Weg machen zu müssen. Ich sagte: "Hi, das wäre wirklich sehr nett von dir" und dann schaute ich auf meinen Stundenplan "als nächstes habe ich Latein." "Das ist ja cool" ,strahlte Patricia "ich auch, komm, ich zeig dir wo es lang geht!" "Danke" ,lächelte ich und folgte Patricia. Sie war mir direkt sympathisch und ich war glücklich gleich am ersten Tag jemanden zu haben, mit dem ich mich unterhalten konnte. Natürlich starrten mich alle auf dem Weg zu Latein an, als wäre ich grün im Gesicht und hin und wieder hörte ich ein: "Ah, das ist also die Neue." oder "Mhmm... die Neue." und noch vieles mehr. Latein hatten wir in Haus 2 Raum 19 und auch diesmal musste ich mich wieder vorstellen. Schade nur, dass ich dieses Mal nicht neben Patricia sitzen konnte, denn da saß schon ein anderes Mädchen. Also setzte ich mich auf den nächstbesten freien Platz, neben einen Jungen, mit Brille und einer Ladung Pickel im Gesicht. Angewiedert drehte ich mich von ihm weg und holte mein Buch und meine Stifte heraus.

Die Stunde Latein kam mir unendlich lang vor und fast wäre ich eingenickt, doch da kingelte zum Glück die Kingel. Draußen vor der Tür wartete Partricia auf mich und fragte: "Und ? Schon ein paar nette Leute in unserem kleinen Dorf kennen gelernt?" "Nein" ,antwortete ich "außer dir, meiner Mutter, dem Mathe und dem Latein Lehrer kenne ich hier noch niemanden. Ach ja und die ältere Dame vom Seretariat."

Mittlerweile standen wir auf dem Schulhof und Patricia schleppte mich zu einer kleinen Gruppe von Schülern, von denen ich ein paar schon in Mathe und Latein gesehen hatte. "Hallo" ,sagte sie, als wir bei der Gruppe ankamen. "Das ist Alea Mirela und sie ist neu hier. Und das sind Alexander Meyers, Jessika Rhys, Juliet Harper, Jonathan Harrison und Derrik Kher." "Hallo" ,grüßte ich und schaute mir die 5 neuen Gesichter an. Ich erkannte Alexander wieder, und Juliet, sie waren in meinem Mathe Kurs und Jessika in Latein. Die anderen beiden kannte ich nicht. Mir fiel auf, dass hier alle Jungen längere Haare hatten, die sie zu einer Seite hin gekämmt hatten und ich merkte, dass mir das gefiel. Plötzlich stieß mich jemand von hinten an und ich schrack aus meinen Gedanken hoch. Es war Jonathan Herrison der mich da angerempelt hatte, weil ihn Alexander geschupst hatte. "‘Tschuldigung" ,murmelte er und dann fragte er "woher kommst du eigentlich, es scheint dir hier ja nicht sonderlich zu gefallen?!" "Ich komme aus Berlin" ,sagte ich genervt "und du hast Recht, es gefällt mir hier ganz und gar nicht. Erstens regnet es hier viel zu viel und zweitens wäre ich viel lieber bei meinem Vater und bei meinem Bruder in Berlin." "Tja, dass kenn ich" ,sagte Johnathan, wohl überhaupt nicht überrascht, dass ich so reagierte "ich bin vor 2 Jahren hier hin gezogen und lebte vorher in der Nähe von Berlin. Meine Eltern haben sich getrennt und ich musste mit meinem Vater hier hin. Aber glaub mir, man gewöhnt sich daran und so schlimm ist es hier gar nicht." "Nahja" ,murmelte ich "wir werden ja sehen."

Und damit ging ich zur nächsten Stunde. Doppelstunde Sport und wer war natürlich auch da Jonathan. Aber was solls, dachte ich, wenigstens ein bekanntes Gesicht. Ich ging zum Sportleher, Herr Banner und stellte mich vor. Diesmal musste ich mich nicht der Klasse vorstellen, worüber ich sehr erleichtert war. Schnell schlüpfte ich in die Umkleidekabine und zog meine kurzen Sportshorts und mein Shirt an.

Als ich die Sporthalle wieder betrat, hatte der Unterricht bereits angefangen. In Berlin waren wir beim Barrenturen und Bodenturnen, was ich richtig hasste. Hier musste ich zum Glück nur einen Ball hin und her werfen, ich glaub es war Basketball, aber so genau kannte ich mich da auch nicht aus. Nach und nach begriff ich das Spiel und am Ende der ersten Stunde begann es mir Spaß zu machen. Und kaum machte es Spaß, war die zweite Stunde schon wieder vorbei. Das war ja immer so, die Sachen bei denen man Spaß hat, vergehen immer viel schneller und die, die man verabscheut, kommen einem vor wie Stunden. Wie auch immer, es stellte sich heraus, dass Jonathan die letzten beiden Stunden Biologie auch mit mir hatte und so machten wir uns zusammen auf den weg zu Haus 3. Biologie fand ich schon immer sehr langweilig und sehr uninteressant und deshalb setzte ich mich auch direkt in die letzte Reihe und bemühte mich möglichst unbemerkt zu bleiben.

Wie schon erwartet war Biologie die reinste Schlafstunde und ich war froh, als ich endlich an die frische Luft kam. Draußen traf ich noch auf Patricia von der ich mich verabschiedete und ging dann nach Hause.

Mist dachte ich; ich stand vor der Haustür und klingelte wie verrückt doch keiner machte auf und zu allem Schlammassel hatte ich auch noch keinen eigenen Haustürschlüssel, da ich ja erst seid 2 Tagen hier bei meiner Mutter wohnte . "Mum" ,brüllte ich und klopfte wie verrückt gegen die Tür. "Muuuuuummm... mach doch die Tür auf, ich will hier nicht verfaulen!!"

Endlich hörte ich etwas und zwei Minuten später stand meine Mutter an der Tür, im Bademantel!! "Alea" ,sagte sie erschrocken "was machst du denn schon hier?" "Ähhh..." ,stotterte ich "Schule aus.. aber warum bist du im Bademantel?"

Doch diese Frage beantwortete sich ganz von selbst, denn hinter meiner Mutter erschien ein Mann. "Mum, wer ist das?" ,fragte ich und meine Mutter wurde rot und murmelte: "Das ist Piet, Piet das ist meine Tochter Alea, sie ist seid 2 Tagen hier." "Das ist also deine Tochter" ,murmelte Piet "sie sieht dir sehr ähnlich!" Das war nun echt zu viel für mich, erst weg von Berlin, eine neue Schule und jetzt auch noch ein neuer Mann in Mums Leben. Schnell rannte ich an den beiden vorbei und hoch in mein Zimmer. Dort ließ ich mich auf mein Bett fallen und ging meinen Gedanken nach. Dieser Piet nervte mich jetzt schon, ich hoffte er verschwand bald wieder. Er hatte doch keine Ahnung, ich sah meiner Mutter überhaupt nich ähnlich. Ich wahr eher klein nur so 1.64m, meine Mutter dagegen war groß gewachsen, 1.78m; ich hatte braune lange Haare und meine Mum blonde. Das schönste an meiner Mum fand ich, waren ihre Augen, sie waren strahlend blau und meine hatten so ein grelles Grün. Ich mochte mich nicht, meine Mum sah aus wie ein Supermodel und ich war einfach nur Durchschnittlich.

Da ich so müde war von dem Tag, schlief ich bald ein und hatte eine ruhige traumlose Nacht.

Irgendwann wurde ich wach, weil etwas gegen mein Fenster schlug. Ich schreckte hoch und schaute zum Fenster. Es schüttete und Äste eines Baumes schlugen gegen das Fenster. Hoffentlich regnet es morgen nicht mehr, dachte ich und schlief wieder ein.

Doch ich hatte umsonst gehofft, als ich am morgen aufwachte regnete es immer noch wie aus Eimern. Ich zog mich an und ging dann zum Frühstück. Meine Mutter saß schon am Tisch und blätterte in einer Zeitung. "Hallo Mum" ,sagte ich vorsichtig "wer ist eigentich dieser Piet?" Das hätte ich nicht fragen sollen, denn meine Mutter wurde rot und verließ dann die Küche. Also aß ich schnell was, shnappte mir meine Regenjacke und machte mich dann auf den Weg zur Schule.

Von Weitem sah ich schon Patricia und die anderen, sie standen unter dem Vordach von Haus 1. Ich gesellte mich zu ihnen und als es schellte ging ich zusammen mit Patricia und Jonathan zu Haus 2. Patricia und Johnathan hatten dort Englisch und ich Spanisch.

Ich hatte gerade das Zimmer betreten, da stolperte ich über etwas und landete unsanft auf dem Boden, direkt vor die Füße des Lehrers.

Mein Kopf fing an zu glühen und ich merkte wie ich rot anlief. Als ich mich gerade aufrichten wollte, hielt mir jemand eine Hand hin. Ich griff danach und wurde hochgezogen. Dann blickte ich in zwei wunderschöne Eisblaue Augen und wäre fast wieder umgekippt. "Danke" ,stotterte ich verlegen, nahm meine Tasche vom Boden und verzog mich schnell auf einen Platz ganz hinten. Hier, so dachte ich jedenfalls, würde keiner sitzen, doch ich hatte mich geirrt. Plötzlich setzte sich jemand auf den Platz neben mir und sagte mit einer wunderschönen, dunklen aber weichen Stimme zu mir: "Hallo!" "Hi" ,murmelte ich und blickte auf. Und da waren sie wieder, diese wunderschönen Eisblauen Augen. Schnell schaute ich wieder weg, doch ich musste sofort wieder hinschauen, um zu wissen zu wem diese schöne Stimme und die wunderschönen Augen gehörten. Ich schaute ihn an, er hatte schwarze Haare die im leicht ins Gesicht hingen. Seine Haut war leicht gebräunt und er lächelte mich mit einem zauberhaften Lächeln an, so wie ich es noch nie gesehn hatte. Sofort wurde ich wieder rot und ich ließ meine Haare vor mein Gesicht fallen. "Hi" ,sagte er wieder "ich bin Alessandro Costa und du musst unsere neue Mitschülerin sein, so wie ich gehört habe." "Ja" ,antwortete ich hinter meinen Haaren hervor "ich bin Alea Mirela. Dafür das es hier so viel regnet und die Sonne nicht scheint, bist du ganz schön braun." "Ja" ,sagte Alessandro und nickte "meine Mutter ist Spanierin und mein Vater kommt aus Berlin." Und dann wurde dieses Gespräch beendet, denn die Stunde begann. Doch ich konnte mich die ganze Stunde nicht auf Spanisch konzentrieren, und meine Hände schwitzen wie irre. Neben mir saß er und für ihn war das kein Problem, sich zu konzentrieren, er war ja Halbspanier und wahrscheinlich wollte er nur nett sein. Irgendwie wurde ich bei diesem Gedanken traurig und ich wagte einen kurzen Blick zu ihm. Ich hatte anscheinend recht, er saß da, schrieb mit und meldete sich bei jeder Frage ohne mich auch nur zu beachten. Schnell schaute ich zur Seite, als er sich zu mir drehte und versuchte vor Verlegenheit nicht rot zu werden. Ich beschloss also nicht weiter an ihn zu denken und schaffte es schließlich auch, mich auf den Unterricht zu konzentrieren.

Sobald es klingelte machte ich mich so schnell wie möglich auf den Weg nach Mathe. Dort setzte ich mich wieder neben Patricia. "Wie war deine erste Spanisch Stunde?" ,fragte sie mich und ich merkte wie ich rot wurde. "Nahja" ,stammelte ich verlegen "direkt, als ich das Klassenzimmer betreten hatte, bin ich gestolpert und vor die Füße des Lehers gefallen! Aber sonst war es eigentlich ganz okay!" Die anderen Einzelheiten erzählte ich ihr nicht, dafür kannte ich sie noch nicht lange genug, um zu wissen, dass ich ihr vertrauen konnte. Herr Klopp unser Mathelehrer kam herein und begann mit dem Unterricht, so dass mir weitere peinliche Fragen erspart blieben. Ich zwang mich dazu, nicht an ihn zu denken, und bemühte mich dem Unterricht zu folgen, doch da ich dieses Thema in Berlin schon hatte, viel es mir schwer mich zu konzentrieren. "Alea" ,fragte mich Herr Klopp und ich schrak hoch. "Ja?" ,fragte ich. "Was kommt aus der Gleichung heraus? Nummer 5 a) im Buch!" "Ähm.." ,murmelte ich und schaute schnell ins Buch. "Ähm... x=34 und y=13." "Das ist richtig." ,antwortete Herr Klopp freundlich und wandte sich wieder von mir ab. Puh, dachte ich, gerade nochmal Glück gehabt.

Der restliche Schultag verlief ohne weitere Komplikationen und ich war froh, als ich endlich das Schulgebäude verließ. Ich verabschiedete mich schnell von Patricia und den anderen und machte mich dann schnell auf den Weg nach Hause. Da es immer noch regnete, zog ich meine Mütze tief ins Gesicht. Erst kurz vor unserem Haus hielt ich an und lief dann das restliche Stück langsamer als zuvor. Mittlerweile hatte ich einen Schlüssel und musste nicht mehr anschellen.

Ich ging in die Küche und dann ins Wohnzimmer doch nirgends war meine Mutter zu finden. Also beschloss ich, mir eine Pizza zu bestellen, denn im Kühlschrank gab es nichts Essbares mehr. Während ich also auf die Pizza wartete, ging ich in mein Zimmer und fing an meine Kartons auszupacken, denn da war ich seid meiner Ankunft vor 3 Tagen noch nicht zu gekommen. Ich fing also an meine Hosen und Hemden, Röcke und T-Shirts in den Schrank zu packen.

Nachdem ich alle meine Sachen ausgepackt hatte, brachte ich die leeren Kartons runter und schon klingete es auch an der Tür. Ich öffnete die Tür und viel fast in Ohnmacht. Ich blickte nun schon zum dritten mal an diesem Tag in diese Eisblauen Augen. Völlig Perplex nahm ich ihm die Pizza ab, drückte ihm das Geld in die Hand und knallte ihm die Tür vor der Nase zu. Benebelt ging ich mit der Pizza in der Hand ins Wohnzimmer und setzte mich aufs Sofa. Was denkt er jetzt nur von mir, er denkt bestimmt ich bin eine verrückte Zicke.

Ich öffnete die Pizza und fing an zu essen.

Irgendwann hörte ich meine Mutter hereinkommen. "Hi Mum." ,sagte ich "willst du auch Pizza?" "Ja gerne!" ,antwortete sie und nahm mir die noch halbvolle Pizzaschachtel aus der Hand. "Wie war dein Tag heute Alea?" "Mhmm..", sagte ich "in Ordnung, du, ich geh jetzt nach oben und erledige meine Hausaufgaben und gehe dann ins Bett. Da morgen Samstag ist, habe ich vor in die Bibliotek zu gehen und mir ein paar Bücher auszuleihen. Oder hast du was anderes geplant?" "Nein" ,anwortete meine Mutter "mach du nur und viel Spaß!" "Danke Mum" ,sagte ich und lief dann schnell in mein Zimmer und setzte mich an meinen Schreibtisch. Dort packte ich meine Schulsachen aus und fing an meine Hausaufgaben zu erledigen. Eigentlich wollte ich meine Mutter ja nochmal wegen diesem Piwt fragen, aber ich hatte beschlossen es doch erst am Sonntag zu machen. Als ich mit meinen Hausaufgaben fertig war, ging ich ins Bad und duschte den Tag von mir ab, putzte mir die Zähne und zog mir meinen Pyjama an. Dann schlüpfte ich ins Bett und schlief mit den Gedanken an die Eisblauen wunderschönen Augen ein.


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